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MWX | Mauerwerk Bemessung | Update Information


Version 02/17B


Intern

Technische Anpassungen


Version 02/17


Materialdatenbank aktualisiert

Die Materialbank für die Produkte der Schlagmann Poroton GmbH & Co. KG wurde aktualisiert.


Version 01/17


Korrektur

Die Schnittkraftgrafiken im Ausgabedokument wurden in den letzten Programmversionen u.U. nicht korrekt skaliert wiedergegeben. Dieses Problem wurde jetzt behoben.


Version 02/16


Ergänzung Berechnungsoptionen

Bei Wanddickensprüngen kann jetzt die Außenffläche bündig eingegeben werden.

ÖNORM EN 1996:
Bei teilaufgelagerten Decken können die Reglungen des NA Deutschland angewendet werden.

Materialdatenbank aktualisiert

Die Materialbank für die Produkte der Wienerberger GmbH und der Schlagmann Poroton GmbH & Co. KG wurden aktualisiert.


Version 01/16


Verbesserte grafische Darstellung des Fußpunktes

Zum besseren Verständnis der Systemwahl (Grundparameter-Wandsystem) wird der Fußpunkt des Wandsystems nun in Abhängigkeit von den bei der Berechnung angenommenen Lagerbedingungen als Fundament (symbolhaft als angedeutetes Randstreifenfundament) oder schmalen Deckenstreifen dargestellt. Falls der Fußpunkt ein Fundament darstellt wird bei der Berechnung von einer vollen Einspannwirkung ausgegangen (mit anschließender Modellkorrektur mittel Rücksatzregel), anderenfalls wird der tragfähigkeitsmindernde Einfluss der Deckenendverdrehung der unteren Deckenplatten erfasst.

NEU: Lastweiterleitung an die Fundamentprogramme FDS+ und FDR+

Das Programm wurde um die Möglichkeit erweitert, die Auflagerkräfte und die Wandgeometrie der untersten Wand an die Programme FDS+ (Streifenfundament (neu)) und FDR+ (Randstreifenfundament (neu)) weiterzuleiten

NEU: Wandüberstand über Fundamentkante

Im Rahme einer Nachweisführung nach DIN EN 1996 kann nun ein Wandüberstand über den Rand von Platten- oder Randstreifenfundamenten hinaus eingegeben werden. Die rechnerische Berücksichtigung und Nachweisführung erfolgt hier analog zu den teilaufgelagerten Deckenplatten.


Version 02/15


Umsetzung DIN EN 1996 – A1 + A2-Änderung

Unter der Bezeichnung DIN EN 1996:2015 steht eine neue Bemessungsnorm zur Auswahl, welche die A1- und A2-Änderungen zu DIN EN 1996-1-1/NA und DIN EN 1996-3/NA umsetzen. Die Anpassungen bestehen hauptsächlich in den folgenden beiden Punkten:

1. Korrekturen bei den Druckfestigkeiten von Rezeptmauerwerk

2. In den Anwendungsgrenzen für das vereinfachte Verfahren ist nun der Nachweis einer Mindestauflast in halber Wandhöhe integriert (analog zum vereinfachten Kellerwandnachweis), sofern die Wand durch Windlasten (senkrecht zur Wandebene) belastet wird. Die Mauerwerksprogramme erwarten daher im vereinfachten Verfahren die Vorgabe der Windbeanspruchung (= Flächenlast als Bemessungswert mit gammaF = 1.5) unter den Parametern zum vereinfachten Verfahren.

Umsetzung MLTB März 2014 für DIN 1053-1

Parallel zu DIN EN 1996 darf die Bemessung von Mauerwerk auch weiterhin nach DIN 1053-1 erfolgen, wenn die zusätzlichen Anforderungen der bauaufsichtlichen Einführungen der Länder berücksichtigt werden. Die Anpassungen bestehen im Wesentlichen in den folgenden beiden Punkten:

1. In den Anwendungsgrenzen für das vereinfachte Verfahren ist nun der Nachweis einer Mindestauflast in halber Wandhöhe integriert (analog zum vereinfachten Kellerwandnachweis), sofern die Wand durch Windlasten (senkrecht zur Wandebene) belastet wird. Die Mauerwerksprogramme erwarten daher im vereinfachten Verfahren die Vorgabe der Windbeanspruchung (= Flächenlast als charakteristischer Wert) unter den Parametern zum vereinfachten Verfahren.

2. Für die Nachweisführung bei teilaufgelagerten Deckenplatten sind im vereinfachten modifizierte Nachweisgleichungen anzuwenden. Das genauere Verfahren wird nicht in analoger Weise behandelt, sodass die Frilo-Mauerwerksprogramme im genaueren Verfahren nach DIN 1053-1 keine teilaufgelagerten Deckenplatten mehr zulassen.

In den Mauerwerksprogrammen steht diese modifizierte Funktionalität unter der Bezeichnung DIN 1053-1:MLTB2014 in der Normauswahl zur Verfügung.

Update Produktdatenbank auf Stand 2015

Die Materialdatenbank mit Materialkennwerten für in Deutschland zulassungsgeregelte Mauerwerksprodukte wurde durch die Hersteller an ihr Produktprogramm 2015 sowie Zulassungsänderungen angepasst.


Version 01/15


Intern

Technische Anpassung


Version 01/14C


Materialauswahl überarbeitet

Der Dialog zur Auswahl von Mauerwerk nach Zulassung und benutzerdefiniertem Material nach DIN 1053 und DIN EN 1996 erfuhr eine grundlegende Überarbeitung. Bei der Auswahl eines zulassungsgeregelten Mauerwerks werden nun wesentlich mehr Kennwerte mit Auswirkung auf die Nachweisführung sowie verbale Forderungen aus der jeweiligen Zulassung angezeigt.

Bei nutzerdefiniertem Material sind nun auch numerische Eigenschaftswerte sichtbar, die sich aus den Komboboxen im oberen Teil ableiten, z.B. die Wichte aus der gewählten Rohdichteklasse.

Bei Normmauerwerk nach EN 1996 ist nunmehr die Spezifizierung von Verbandsmauerwerk (in Wanddickenrichtung, als Gegenstück zum Einsteinmauerwerk) möglich, wodurch automatisch die entsprechenden Abminderung der Mauerwerksdruckfestigkeit in Ansatz gebracht werden.


Version 01/14A


Ergänzung Produktdatenbank

Für DIN 1053 und DIN EN 1996 wurde die Produktdatenbank für zulassungsgeregeltes Mauerwerk um die Hersteller Schlagmann und HART Keramik

erweitert.

Korrekturen

Die Option "Interaktion Scheibe/Platte über Abminderungsfaktoren" war auch für DIN 1053-1 wählbar, obwohl diese Vorgehensweise

verfahrensbedingt nicht auf diese Norm anwendbar ist (keine Abminderungsfaktoren der zentrischen Tragfähigkeit sondern Nachweis der

Kantenpressungen).


Version 01/14


Aktualisierung der Materialdatenbank durch die Firma Wienberger

Die Zulassungsdatenbank wurde durch die Firma Wienerberger Deutschland GmbH auf den aktuellsten Stand gebracht und gleichzeitig um die maßgebenden Materialkennwerte für den Nachweis nach DIN EN 1996 erweitert.

Neu: Zentrierleisten am Wandkopf

Über das Eigenschaftenblatt für die Wände als auch über das Grafikkontextmenü (Rechtsklick auf Wand) kann nun die Annahme einer Zentrierleiste am Wandkopf aktiviert werden. Dadurch wird eine ideal zentrische Lasteinleitung am Wandkopf erzwungen.
Im genaueren Verfahren wird das Knotenmoment infolge Deckenendverdrehung somit vollständig in den Wandfuß der darüber liegenden Wand eingeleitet. Insofern ist es wichtig evtl. vorhandene Zentrierungen in der darunter liegenden Wand zu berücksichtigen, da sonst das Moment am Wandfuß unterschätzt wird. Im Regelfall wirkt sich die Anordnung von Zentrierleisten günstig auf die Normalkrafttragfähigkeit aus. Gleichzeitig sinkt jedoch der Widerstand gegen Horizontalbeanspruchungen (z.B. Wind auf die Wandfläche), da am Wandkopf kein Einspannmoment aktiviert werden kann.
Im vereinfachten Nachweisverfahren bewirken die Zentrierleisten, dass am Wandkopf keine Abminderung der Tragfähigkeit infolge Deckenendverdrehung angesetzt wird. An alle anderen Nachweisstellen ergeben sich keine Anpassungen.

Neu: Eurocode 6 für Deutschland

Der Nachweis kann nun auch nach DIN EN 1996 geführt werden (allgemeines und vereinfachtes Nachweisverfahren). Grundlegendes zu den Änderungen gegenüber DIN 1053-1/-100 ist im Frilo-Magazin 2012 nachlesbar (Download unter www.frilo.eu/de/service/publikationen/frilo-magazin.html).

Folgende Punkte sind von besonderer Bedeutung:
- teilaufgelagerte Deckenplatten sind durchgängig ins Nachweiskonzept einbezogen; die Normalkrafttragfähigkeit der Wand sinkt im Regelfall ab
- bei teilaufgelagerten Deckenplatten ist der Tragwiderstand gegenüber horizontalen Lasten in erheblichem Maße abhängig von der Wirkungsrichtung; Windsog führt zu höheren Auslastungen als Winddruck
- durch die umformulierte Rücksatzregel ergeben sich bei sehr großen Lastexzentrizitäten an Wandkopf und -fuß Auslastungsgrade von 1.0, die jedoch noch nicht das Erreichen der Traggrenze signalisieren; dies ist erst bei Auslastungen > 1.0 der Fall


Version 02/11E


Korrektur

Die Knicklänge von 2-seitig gehaltenen Wänden wurde im Rahmen eines Nachweises nach DIN 1053-100, genaueres Verfahren, immer dann zu stark

abgemindert, wenn die Wanddicke mindestens 36,5 cm und die Deckenauflagertiefe weniger als die halbe Wanddicke betrug.


Version 02/11D


Systemdarstellung im Kurzausdruck

Die Systemdarstellung im Kurzausdruck wurde unter Umständen in einer falschen Ansicht ausgegeben. Der Langausdruck war davon nicht betroffen.


Version 02/11C


Interne Anpassungen

Es wurden ausschließlich interne Anpassungen vorgenommen.


Version 02/11B


Korrekturen

Seit Version 02/11 konnte der Eingabebereich am linken Bildschirmrand im Grafikmodus nicht mehr mit der Maus verbreitert werden.
Außerdem wurde im Ausgabeprofil "Kurzdruck" das System nicht in der Ansicht sondern in der Draufsicht dargestellt.


Version 02/11A


Tabellarische Anzeige der Auslastungsgrade

Die tabellarische Anzeige der Auslastungsgrade am rechten Bildschirmrand ist jetzt standardmäßig nicht

sichtbar. Bei Bedarf kann die Sichtbarkeit über die Funktionstaste F12 bzw. eine neue Schaltfläche

unterhalb der Menüzeile (griechischer Buchstab eta) geschaltet werden.


Version 02/11


Zusätzliche Systemansichten in der Druckausgabe

Optional ist es jetzt möglich auch eine Seitenansicht und eine Isometrie des belasteten Systems in die

Druckausgabe einzubinden (Steuerung über Menüpunkt Ausgabe).

Umstellung der Deckenlastdefinition

Die Definition der Durchlaufwirkung wurde dahingehend modifiert, dass für jede Deckenlast vorab festgelegt

werden muss, ob die Durchlaufwirkung automatisch aus der Deckengemetrie, per manuell vorgegebenen

Durchlauffaktor oder durch die Vorgabe von Auflagerkräften erfolgen soll. Die Fehleranfälligkeit der

Eingabe wird so verringert.

Editierbare Eingangswerte in der Ergebnisansicht

Die numerischen Werte der Eingangsgrößen (grau hinterlegt, z.B. Wanddicke, Lastwerte, Spannweiten) können

nun auch in der Textausgabe per Mausklick editiert werden.

Erweiterung der Aussteifungslasten um Normalkraftanteile

Die Eingabe von Normalkraftanteilen (belastend und entlastend) in Schublasten (Aussteifungslasten), die

infolge einer (in Belastungsrichtung) exzentrischen Anordung der Aussteifungswand beim Lastabtrag im

Gesamtsystem entstehen können, ist nun zur Nutzung freigegeben.

Erweiterung der Grafikontextmenüs

Jedes grafische Objekt (Wände, Decken, Lasten, Auflager) verfügt nun über ein Kontextmenü, über das

verschiedene Aktionen wie z.B. Hinzufügen von Lasten, Löschen von Lasten etc., ausgelöst werden können.

Editierbare Last- und Abmessungswerte in der Grafik

Alle numerischen Eingangswerte können nun direkt in der Grafikansicht durch Klick auf die entsprechende

Zahl modifiziert werden. Das Auffinden des entsprechenden Datenblatts in der Baustruktur kann somit

umgangen werden.

Grafische Darstellung der Lastausbreitungsbereiche unter Vertikallasten

Unter Vertikallasten vom Typ Einzellast, Teilstreckenlast und Trapezlast werden die

Lastausbreitungsbereiche dargestellt, wodurch unterschiedlich stark belastete Mauerwerksbereich einfacher

zu identifizieren sind.

Vereinheitlichung der Darstellung mit MWK, MWP und MWM

Die grafische Darstellung wurde hinsichtliche einer Vereinheitlichung mit den anderen Mauerwerksprogrammen

MWK (Kellerwand aus Mauerwerk), MWP (Mauerwerkspfeiler) und MWM (Mauerwerk mehrgeschossig) angepasst,

wodurch eine intuitivere Bedienung über die Grafik ermöglicht wird.


Version 03/10C


Korrekturen

Bei Berechnung nach EN 1996-1-1 und aktivierter Option "Deckenlasten -> gleichzeitig (nicht) wirkend annehmen" wurden die Normalkräfte infolge veränderlicher Deckenlasten immer dann zu groß angesetzt, wenn das System 2 Deckenebenen umfasste. Gleichzeitig wurde ein Fehler eleminiert, bei dem nach EN 1996 bei mehrseitiger Knickaussteifung die Knicklänge u.U. zu groß ausgewiesen wurde.
Die Nachweisergebnisse lagen in beiden Fällen auf der sicheren Seite.


Version 03/10B


Optimierung der Ausführungsgeschwindigkeit

Durch eine optimierte Vorgehensweise bei der internen Zusammenstellung der zu kominierenden Lastfälle konnte die Ausführungsgeschwindigkeit bei Vorhandensein von sehr vielen Wandlasten (z.B. bei einer Bemessung aus dem Frilo Gebäudemodell) erhöht werden. Gleichzeitig informiert eine Fortschrittsanzeige über den Berechnungsablauf.

Korrektur Lastkombinatorik

Es wurde ein Fehler beseitigt, durch den bei einstöckigen Außenwänden mit nur einer einzigen Deckenlast als Belastung beim Nachweis nach dem genaueren Verfahren nach DIN 1053-100 u.U. nur die halbe Verkehrslast berücksichtigt worden ist.

Produkte von Wienerberger Österreich in Produktdatenbank aufgenommen

Sämtliche Porotherm-Produkte des Ziegelherstellers Wienerberger Österreich wurden in die Produktdatenbank aufgenommen. Der Rechenkern wurde erweitert, so dass nun auch das Porotherm.dryfix-System (Ersatz des herkömmlichen Mörtels durch einen PUR-Klebstoff) nachgewiesen werden kann. Nur in Verbindung mit EN 1996, NA Österreich.


Version 03/10A


Korrektur Systemdarstellung Deckendicke

Bei einseitig abliegenden Deckenplatten wurden unter Umständen falsche Deckendicken in der Systemdarstellung angegeben. Die Berechnung erfolgte in jedem Fall mit den korrekten (vom Benutzer definierten) Deckendicken.


Version 03/10


Benutzerdefiniertes Material bei Nachweis nach EC6

Zusätzlich zum Materialdialog für Mauerwerk nach EN 1996-1-1 steht jetzt in einem danebenliegenden Reiter ein Dialog für die manuelle Eingabe der verschiedenen Festigkeitswerte zur Verfügung.

Fehlermeldungen aus der Nachweisführung in der Textausgabe

Falls es zu einem Abbruch der Nachweisführung kommt (z.B. bei zu großen Lastausmitten etc.), wird die am Bildschirm angezeigte Fehlermeldung nun auch in Textausgabe übernommen und somit der nicht erfolgreiche Nachweisversuch dokumentiert.

Lastweiterleitung an MWX und MWK

Mit den neuen Funktionen der Lastweiterleitung kann eine MWX-Position in eine MWK-Position umgewandelt werden, oder aber die Belastung an eine unterhalb angeordnete MWX- oder MWK-Position übergeben werden. Die Geometrie- und Materialdefinitionen werden dabei soweit möglich übernommen. Bei vertikalen Einzel- und Blocklasten findet die Lastausbreitung Berücksichtigung, Deckenlasten werden entweder direkt (falls Decken unterhalb der Wand definiert worden sind) oder als vertikale Wandlasten in die neue Position eingefügt.


Version 01/10A


Korrektur Lastkombinatorik beim Nachweis nach EN1996

Beim Nachweis nach EN1996 wurden in der außergewöhnlichen Bemessungssituation (inkl. Erdbeben) alle außergewöhnlichen und Erdbebenlasten gleichzeitig anstatt getrennt voneinander angesetzt. Gleichzeitig wurde in der Bemessungssituation bei Erdbeben die führende gewöhnliche Nutzlast als Kombinationsbeiwert Psi1 anstatt Psi2 verwendet.
Bei der internen Zuordnung der Trapezlasten zu Lastzügen findet nun auch das Vorzeichen Beachtung, so dass abhebende Verkehrslasten nun keinen günstigen Einfluss mehr auf das Ergebnis haben.


Version 01/10


Verbesserter Datenimport aus Gebäudemodell

Der Datenimport aus dem Frilo Gebäudemodell GEO wurde bezüglich der System- und Lastdefintionen verbessert. Wie beim Datenimport in SC7 können nun mehrere gleichartige Wandsegmente in eine MWX-Position übergeben werden, wodurch die Erfassung über die Wandlänge veränderlicher Deckenauflagerreaktionen (treppenförmig) ermöglicht wird(z.B. bei kurzen aussteifenden Wandscheiben, bei denen die Exzentrizität aus Vertikallasten eine nicht mehr zu vernachlässigenden Einfluss auf die überdrückte Länge hat).

Zusammenfassung von Trapezlasten

Alle Trapezlasten mit gleicher Einwirkungsgruppe werden von nun an zusammen wirkend angenommen. Damit wird der Hauptanwendung der Trapezlasten, der Abbildung nicht-konstanter Deckenauflagerreaktionen, besser Rechnung getragen und die Anzahl der zu untersuchenden Lastkombinationen verringert. Auswirkungen auf die Bemessungsergebnisse ergeben sich ausschließlich bei aussteifenden Wandscheiben bzw. bei gewählter Bemessungsoption "Interaktion Platte/Scheibe", wenn die Vertikalbelastung über die Wandlänge aus mehreren Teilen zusammengesetzt ist.


Version 03/09B


Korrektur Knicklänge bei 2-seitig gehaltenen Wänden

Ab Version 03/09 wurde unter Umständen keine Abminderung der Knicklänge bei zweiseitig gehaltenen Wänden durchgeführt. Dieser Fehler wurde mit Version 03/09B behoben.


Version 03/09


Kontextmenüs in interaktiver Grafik

Durch einfachen Rechtsklick auf eine Wand oder Decke können Material-, System- oder Lastdefintionen von anderen Wänden und Decken übernommen werden. Damit reduziert sich der Eingabeaufwand für regelmäßige Systeme, oder bei Nachweisführung aus dem Gebäudemodell heraus, erheblich.

Umsetzung neue NA's zu ÖNORM EN 1996

Stand der Umsetzung der bemessungsrelevanten Regelungen der Nationalen Anhänge für Österreich sind nun
- ÖNORM B 1996-1-1, Ausgabe 2009-03-01
- ÖNORM B 1996-3, Ausgabe 2009-03-01

Erweiterte Definition von Einzellasten

Bei Einzellasten kann nun auch eine Aufstandstiefe (Ausdehnung der Lastaufstandsfläche in Wanddickenrichtung) angegeben werden, die dann beim Nachweis der Lasteinleitung (Teilflächenpressung) Berücksichtigung findet.

Zusammengehörigkeitsgruppen

Aussteifungslasten (Scheibenschub) können nun in gewohnter Weise Zugehörigkeits- und Alternativgruppen zugeordnet werden.

Unbelastete Wandbereiche

Es ist nun möglich auch unbelastete Wandbereiche (z.B. bei Teilstreckenbelastung am Wandkopf) ohne den Ansatz einer vernachlässigbar kleinen Linienlast am Wandkopf abzubilden.

Umstellung der Definition von Aussteifungslasten

Die Biegewirkung von Aussteifungslasten definiert sich nun nicht mehr über den Hebelarm, sondern es werden die Momente am Wandkopf direkt eingegeben. In diesem Zusammenhang wird die maßgebende Scheibenhöhe zur Bestimmung des Schubspannungsverteilungsfaktors nicht mehr programmintern aus der größten Lastangriffshöhe einer Aussteifungslast ermittelt, sondern ist vom Benutzer explizit bei der Wanddefinition anzugeben.

Erweiterung der vertikalen Wandlasten

Neu sind die beiden Lastarten Teilstreckenlast und Trapezlast. Insbesondere beim Nachweis von aussteifenden Wandscheiben können so vertikale Wandlasten mit Exzentrizität in Wandlängsrichtung berücksichtigt werden. Anders als Einzellasten werden diese beiden Lastarten auch bei den Nachweisen am Wandkopf berücksichtigt. Dabei ist zu beachten, dass im Unterschied zu (konstanten) Teilstreckenlasten unter Trapezlasten keine Lastausbreitung angenommen wird (siehe Handbuch).


Version 02/09


Erweiterung der Nachweise unter Erdbebenbeanspruchungen

Bei Vorhandensein von Erdbebeneinwirkungen werden nun die zusätzlichen Regelungen für Mauerwerk aus DIN 4149 bzw. EN 1998-1 berücksichtigt (zulässige Spannungen, Teilsicherheitsbeiwerte auf der Materialseite, zulässige Erdbebenzone etc.)

Ergänzung Berechnungsoptionen

Entsprechend EN 1996-1-1, Abs. 2.4.2 (1) müssen die Einwirkungskombinationen den allgemeinen Regeln nach EN 1990 entsprechen. In Anmerkung 2 zu diesem Absatz wird jedoch auf die Möglichkeit verwiesen, dass in gewöhnlichen Wohnungs- und Bürogebäuden die veränderlichen Lasten nach EN 1991-1-1 als gleichzeitig auf einer Decke wirkend oder nicht wirkend angesehen werden dürfen.
Eine neu eingeführte Option ermöglicht dem Anwender zu entscheiden, ob die Verkehrslasten auf allen Decken feldweise oder als gleichzeitig wirkend angesetzt werden.


Version 01/09


Erste Version des Programms.

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