Wie ist die in den Mauerwerksprogrammen verwendete Deckenstützweite definiert?

Die in den Programmen eingegebene Deckenstützweite wird als lichter Abstand zwischen Wandoberfläche und der Achse des abseitigen Deckenlagers interpretiert. Der Eingabewert geht zuzüglich der halben Wanddicke direkt in sämtliche Nachweise ein.

Ein möglicher zweiachsiger Lastabtrag wird nicht automatisch über eine reduzierte Deckenstützweite berücksichtigt. Hier muss der Anwender einen Effektivwert der Deckenstützweite vorgeben, so dass die Deckenendverdrehung im ebenen Ersatzsystem (= Balken) der Endverdrehung der Platte entspricht.

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