Böschungsbruch

BBR+

Mit dem Programm BBR+ kann die Böschungsbruchsicherheit eines definierten Geländes in Form eines Ausnutzungsgrades kalkuliert werden. Hierfür wird das Lamellenverfahren nach Bishop verwendet. Dabei wird für einen Gleitkreis, welcher sich über die Definition von Mittelpunkt und Radius ergibt, die Ausnutzung ermittelt. In Abhängigkeit verschiedener Benutzervorgaben zur Eingrenzung der möglichen Gleitkreise, kann eine automatische Gleitkreisvariation durchgeführt werden. Es werden ausschließlich rechtsdrehende Gleitkreise untersucht, welche Böschungen nach links abrutschen lassen. 

Enthalten in folgenden Paketen: 

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Systeme
  • Definition von beliebigen Geländesprüngen 
  • Es können mehrere Hügel und Täler sowie freie Grundwasserspiegel in Form von Seen modelliert werden 
  • Definition des Erdschichtmodells am Vertikalschnitt über Probeentnahmestellen 
  • alternative Definition des Erdschichtmodells durch freie polygonale Modellierung der Erdschichtkanten  

 

Boden 

  • beliebig viele Schichten auch mit polygonalen Erdschichtkanten 
  • frei wählbare Bodenparameter 
  • Definition von in sich geschlossenen Erdschichten (z.B. Erdschichtlinsen oder Dichtkerne) 
  • Klassifizierung von Bodenarten nach DIN 18196 mit Beimengungen 

 

Gelände 

  • beliebiger polygonaler Geländeverlauf 
  • Modellierung mehrerer Hügel und Täler

 

Grundwasser 

  • beliebiger polygonaler Verlauf in Form einer Sickerlinie 
  • freie Wasserspiegel in Form von Seen 
  • Grundwasser kann entweder über Porenwasserdruck als interne Kraft oder hydrostatisch als Wasserdruck und äußere Kraft in der Böschungsbruchberechnung berücksichtigt werden.
Belastung
  • Ansatz von Linien-, Flächen und Momenten Lasten 
  • Linienlasten können auch horizontal wirkend angesetzt werden 
  • Ansatz der Lasten als Oberflächenlast oder wahlweise in einer beliebigen Tiefe z wirkend
  • freie Zuordnung der Lasten zu einer Einwirkungsart nach EC0
  • Es wird das Nachweisverfahren 3 mit Ansatz der Teilsicherheitsbeiwerte auf Einwirkungen und die geotechnischen Kenngrößen verwendet. 
Einstellungen zur Bemessung 
  • Wahl der Bemessungssituation (BS-P oder BS-T) 
  • Definition eines Mittelpunkt Rasters für die Gleitkreisvariation 
  • Definition der Lamellenzahl 
  • Begrenzung der Gleitkreisvariation durch Definition von Mindesteinbindung (Mindesteinbindetiefe), Höchstzahl an Variationen und Anzahl der zu untersuchenden Radien 
Gleitkreise 
  • Darstellung der Ausnutzungsgrade im Variationsraster in Form von Zahlenwerten oder als Farbschema 
  • Berechnung mit automatischer Gleitkreisvariation oder durch Vorgabe einer festen Gleitkreisgeometrie 
Starrkörperpunkte 
  • beschreiben die unteren Endpunkte starrer Baukörper (z.B. Fundamente, Anker, Pfähle, etc.) 
  • zur Begrenzung der Gleitkreisvariation 
  • müssen innerhalb der maßgebenden Gleitkreise liegen 
  • können nicht von Gleitkreisen oberhalb geschnitten werden 
Zwangspunkte 
  • zur Begrenzung der Gleitkreisvariation 
  • ein oder zwei Zwangspunkte möglich 
  • Zwangspunkten setzen (z.B. im Böschungsfuß)
Dateiformate
  • PDF
  • Word
  • Drucker
Allgemein 
  • Wahl verschiedener Ausgabeprofile (kurz, ausführlich, benutzerdefiniert) 
  • detaillierte Ausgabe der Kräfteverhältnisse an allen Lamellen 
  • wahlweise Ausgabe von Ergebnisgrafiken 
Nachweise 
  • detaillierte tabellarische Zusammenstellung aller Lamellenkräfte 
  • Gegenüberstellung der treibenden und haltenden Momente um die maßgebenden Gleitkreismittelpunkte mit zugehörigem Ausnutzungsgrad
Grundbau
  • DIN EN 1997 
  • ÖNORM EN 1997 

Hilfsmittel