Mehrfeldträger Beton

BTM+

Das Programm BTM+ berechnet ein- und mehrfeldrige Träger, Plattenbalken und Platten aus Stahlbeton. Als Sonderfall kann ein Kragträger gewählt werden. Querschnitte können variabel, mit Voute, mit Gelenken oder mit Querschnittssprüngen eingegeben werden. Neben allen erforderlichen Nachweisen können detaillierte Einstellungen zur Bemessung vorgenommen werden. Als Zusatzoption steht eine interaktive und komplexe Bewehrungsführung zur Verfügung.

Enthalten in folgenden Paketen: 

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Material
  • alle nach Norm vorgegebenen Betongüten (C 12/15 – C 100/115)
  • Leichtbetone der Güte LC 12/13 – LC 80/88
  • Berücksichtigung einer Ausführung als Fertigteil
  • freie E-Modul-Vorgabe möglich
  • Dauerhaftigkeit und Kriechzahl können nach DIN EN 1992-1-1/NA/A1 definiert werden.
Systeme
  • Einfeld- oder Mehrfeldträger mit oder ohne Kragarme
  • variable Querschnitte je Feld und Abschnitt
  • Betondeckung oben/unten auf Grundlage der Anforderungen an Dauerhaftigkeit
  • beliebig gevoutete Träger
  • Definition von Gelenken im System
  • seitliche Halterungen einstellbar
  • Definition von Verbundfugen bei Plattenbalken
  • Berücksichtigung von Aussparungen im Träger
  • verschiedene Auflagersysteme (Mauerwerk, Beton direkt und indirekt, usw.)
Belastung
  • Vertikallasten aus Linien-, Einzel-, Momenten-, Dreiecks- und Trapezlasten
  • Eigengewicht kann automatisch berücksichtigt werden.
  • feldweiser Lastansatz je Last möglich
  • Berücksichtigung eines Trägerabstandes mit automatischer Umrechnung von Flächenlasten
  • Definition von Alternativ- und Zusammengehörigkeitsgruppen
  • benutzerdefinierte Einwirkungen mit freier Wahl der Teilsicherheitsbeiwerte
  • Import von Lasten aus dem Programm LAST+
Querschnitt
  • Balkenträger (Rechteckquerschnitt)
  • Plattenbalken (Platte oben und/oder unten)
  • Stahlbetonplatten (voreingestellt als 1,00m-Streifen)
  • beliebige Wahl der Abmessungen
  • frei definierbare Abschnitte je Feld
Tragsicherheit

Die Bemessung erfolgt nach EN 1992-1-1 Abschnitt 6. Der Tragfähigkeitsnachweis für Querkräfte wird nach Eurocode EN 1992-1-1 6.2 geführt und die Ermittlung der maßgebenden Querkraft erfolgt nach Abschnitt 6.2.1. Die Feldbewehrung wird für die maximalen Feldmomente ermittelt. Wenn das maximale Feldmoment negativ ist, wird die erforderliche obere Bewehrung zusätzlich angeschrieben. Die zulässige Momentenumlagerung für hochduktilen Stahl ist nach EN 1992-1-1 Abschnitt 5.5 begrenzt. Unter der Voraussetzung Normalbeton und hochduktiler Betonstahl wird auch der vereinfachte Nachweis der plastischen Rotationsfähigkeit geführt.

Darüber hinaus erfolgt eine automatische Ermittlung der mitwirkenden Plattenbreite bei Plattenbalken sowie ein Nachweis für den Anschluss des Druckgurtes (Schulterschubnachweis). Für Platten und Plattenbalken wird der Nachweis der Schubfuge geführt. Beim Stahlbetonträger können runde und rechteckige Aussparungen eingegeben werden. Für Einzellasten im Bereich der Aussparung muss bei schlanken Restquerschnitten (Balkentragwirkung) die Lastabtragung manuell überprüft werden. Der Nachweis wird nach Heft 399 DAfStb geführt. Für runde und rechteckige Aussparungen wird derselbe Nachweis geführt.

Gebrauchstauglichkeit

Zusätzlich zu der Verformungsberechnung im Zustand I mit 1,0-fachen Lasten und Bruttobetonquerschnitt können nach EN 1992-1-1 die Verformungen im Zustand I und II berechnet werden. Dabei erfolgt die Berechnung mit quasi-ständiger Lastkombination und unter Berücksichtigung der tatsächlich vorhandenen Bewehrung. Dabei wird der Einfluss von Kriechen und Schwinden über die definierten Parameter Kriechbeiwert und Schwindmaß berücksichtigt. Die sich daraus ergebenden Durchbiegungswerte werden separat ausgegeben.

Der Nachweis zur Begrenzung der Rissbreite wird nach EN 1992-1-1 7.3 für die quasi- ständige Lastkombination geführt. Neben der Rissbreitenbegrenzung (Grenzdurchmesser) wird der Spannungsnachweis betrachtet. Dabei werden die Anforderungen aus der Dauerhaftigkeit berücksichtigt.

Zusatzoptionen

Bewehrungsführung DLT–BEW:

Mit der Zusatzoption DLT-BEW kann über ein interaktives Eingabefenster eine Bewehrungsgrafik erzeugt werden. Auf Grundlage der im Programm eingestellten Optionen wird eine vollautomatische Bewehrung vorgeschlagen. Diese kann ausführlich und detailliert angepasst und ergänzt werden. Es werden alle Bewehrungsregeln überprüft. Grafisch wird die Ausnutzung jeder Bewehrungsposition angezeigt. Es ist außerdem jederzeit möglich, sich die Bewehrung in einer 3D-Ansicht darstellen zu lassen. Aussparungen lassen sich detailliert anpassen. Die erzeugte Bewehrungsgrafik kann mit oder ohne Plankopf auf ein beliebiges DIN-Format ausgegeben werden.

Dateiformate
  • PDF
  • Word
  • Drucker
Ausgabe
  • kurz
  • ausführlich
  • ohne Bemessung
  • benutzerdefiniert
Übergabemöglichkeiten
  • Stahlstütze STS+ (Auflagerkräfte)
  • Holzstütze HO1+ (Auflagerkräfte)
  • Stahlbetonstütze B5+ (Auflagerkräfte)
  • Stahlbetonkonsole B9+ (Auflagerkräfte)
  • Auflagerkonsole B10+ (Auflagerkräfte)
  • Mehrfeldträger Stahl STM+ (gesamtes System)
  • Mehrfeldträger Holz HTM+ (gesamtes System)
  • Stabwerk RSX (gesamtes System)
Lastimport aus
  • Lastzusammenstellung LAST+
Importmöglichkeiten
  • FRILO XML
  • ASCII-Datei
Exportmöglichkeiten
  • Word
  • PDF
  • FRILO XML
Stahlbetonbau
  • DIN EN 1992
  • ÖNORM EN 1992
  • NTC EN 1992
  • BS EN 1992
  • PN EN 1992
  • EN 1992

Hilfsmittel