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Allplan, FRILO, Archicad und Solibri kommen zum Einsatz

Vorbild baues + partner – Eine vielschichtige und fortschrittliche BIM-Planung

veröffentlicht am 28. März 2024, 09:00

von Tim Kullmann

BIM ist keine Software, sondern eine Planungsmethode: das zeigt das hochmoderne Multifunktionsgebäude, das auf dem Firmengelände der Gottschall + Sohn KG entstehen wird. Das Planungsbüro baues + partner verantwortet in dem Projekt die Architektur, die Tragwerksplanung sowie den Wärme-, Schall- und Brandschutz und nahm das Bauvorhaben zum Anlass, die Planungsmethode BIM zu erproben. Inhaber Dr. Stefan Baues gewährt Einblicke in seine vielschichtige und fortschrittliche BIM-Planung.
Das Koordinationsmodell wurde im BIM-Viewer von Dalux erzeugt. (©baues + partner) | BIM-Planung
  • Beim Bauvorhaben in Grevenbroich modellierten die Architekten von baues + partner das Gebäude in der CAD-Software Archicad
  • Das mit Archicad erstellte Tragwerksanalysemodell wurde als SAF-Datei exportiert und für die statische Berechnung an den BIM-Connector® von FRILO übergeben
  • Auf Grundlage der in FRILO ermittelten Statik erstellte das Planungsbüro die Positions-, Schal- und Bewehrungspläne mit der BIM-Software Allplan

Der Fachgroßhandel für technische Gebäudeausstattung Gottschall + Sohn KG (Teil der GC-Gruppe) plant auf dem eigenen Firmengelände im niederrheinischen Grevenbroich die Errichtung eines Multifunktionsgebäudes. Im Erdgeschoss des Gebäudes in Massivbauweise entsteht auf ungefähr der Hälfte der Fläche eine große Sanitärausstellung für Privatkunden. Hier stellt das Unternehmen die Sanitärobjekte, die über die Handwerksbetriebe bezogen werden, für den Endverbraucher aus.

Ein Viertel der Fläche des Erdgeschosses ist für Schulungszwecke vorgesehen, um Handwerksbetriebe an den neusten Produkten direkt schulen zu können. Im letzten Viertel wird eine einzügige Kindertagesstätte für die Belegung durch die Stadt Grevenbroich untergebracht. Im Obergeschoss wird die eine Hälfte der Fläche durch drei Seminarräume belegt, die für weitere Schulungen von Kunden und Mitarbeitern der GC-Gruppe genutzt werden. Die andere Hälfte des Obergeschosses ist für die Kantine und Küche vorgesehen.

baues + partner übernehmen die Gebäudeplanung

Mit baues + partner wurde ein Großteil der Planung des Gebäudekonzepts an ein lokales Planungsbüro aus Korschenbroich vergeben. Neben der Architektur (inklusive Innenarchitektur) übernahmen baues + partner auch die Tragwerksplanung, den Schall- und Wärmeschutz sowie die Umsetzung der Brandschutzanforderungen für das nicht unterkellerte Massivgebäude. Das Gebäude ist als zweigeschossiger Stahlbeton-Skelettbau mit einer tragenden Stahlbetonbodenplatte konzipiert. Die Stabilisierung erfolgt durch Stahlbetonwandscheiben, welche über beide Stockwerke geführt werden. Die verschiedenen Nutzungsbereiche werden für Schallschutz und Brandschutz je nach Anforderung durch Mauerwerkswände getrennt. 

Dr.-Ing. Stefan Baues, der das Architektur- und Ingenieurbüro für Gebäudeplanung gemeinsam mit seiner Frau und Architektin Melanie Baues führt, glaubt zu wissen, warum er den Zuschlag für den Auftrag von Gottschall & Sohn KG bekommen hat. „Bei dem Multifunktionsgebäude handelt es sich um kein riesiges, aber dafür ein sehr fortschrittliches Bauwerk. Das haben wir in unserem Büro zum Anlass genommen, im Hinblick auf die Planungsmethode einen neuen, progressiven Weg einzuschlagen. Erstmals haben wir in einem Projekt durchgängig modellbasiert nach BIM und nicht mehr dokumentenbasiert geplant“, erläutert Baues den Grund für die BIM-Planung.

Das Leuchtturm-Projekt für die BIM-Planung

Mit diesem Konzept habe man laut Baues den Bauherren begeistern können. Man sei bei baues + partner schon länger dabei, den Planungsprozess im Büro umzustellen, aber letztlich müsse man seine BIM-Erfahrungen in einem realen Bauprojekt sammeln. Um die BIM-Planung im Büro optimal implementieren zu können, durchlief Baues in der Vorbereitung auf die Objektplanung die vier Module des Qualifizierungsprogramms „BIM Standard Deutscher Architekten- und Ingenieurkammern“.

„Durch das Programm habe ich gelernt, dass BIM-Planung mehr ist, als Gebäudemodelle mit Informationen zu füllen. Vielmehr muss man sich Gedanken darüber machen, wie man sein Dokumenten-, Issue- und BIM-Management organisiert. Dabei ist wichtig, Kommunikationswege zwischen allen Planungsbeteiligten und die Verantwortlichkeiten der Planungsbeteiligten klar zu definieren. Das Qualifizierungsprogramm war in diesem Zusammenhang sehr hilfreich“, resümiert der Tragwerksplaner, der in dem Multifunktionsgebäude ein Projekt sieht, das sich bestens dafür eignet, das Erlernte umzusetzen und den eigenen BIM-Zielen einen Schritt näher zu kommen.

Visualisierung mit Dalux überzeugt

„Die ersten Ziele für die BIM-Planung in unserem Büro sind bereits festgelegt: Visualisierung, Kollisionsprüfung und Mengenermittlung. Für die Kollisionsprüfung wollen wir die Fachmodelle der unterschiedlicher Fachdisziplinen so koordinieren, dass wir sie auf ihre Konsistenz prüfen können. Zudem erhoffen wir uns perspektivisch, Massen dank BIM modellbasiert zu ermitteln, um so die Kosten und den Zeitaufwand in den unterschiedlichen Leistungsphasen frühestmöglich einschätzen zu können“, sagt Baues. Das Vorhaben, bei der Visualisierung auf BIM-Modelle als Basis für Projektbesprechungen im Zuge der Planung und Ausführung zurückzugreifen, hat das Büro bereits umgesetzt.

Um die einzelnen Fachmodelle in einer Arbeitsumgebung zu visualisieren und übereinander zu legen, arbeiten baues + partner mit dem BIM-Viewer von Dalux. Auf der Datenplattform laden Baues und das Team die 3D-Modelle unterschiedlicher Planstände aus den Leistungsphasen 1-5 mit entsprechender Nomenklatur hoch und vergleichen. „Wir legen in Dalux alle Modelle übereinander und leiten daraus gewissermaßen ein Koordinationsmodell ab, an dem wir unsere Besprechungen durchführen. Auch für den Bauherrn macht diese Art der Planung vieles einfacher. Er bekommt frühzeitig anhand eines 3D-Modells einen Eindruck davon, wie das Gebäude aussehen wird. Er kann es Freunden, Kollegen und Geschäftspartnern zeigen. So wird das Projekt für den Bauherrn sehr konkret und fassbar“, schwärmt Baues.

Das Koordinationsmodell wurde im BIM-Viewer von Dalux erzeugt. (©baues + partner) | BIM-Planung
Das Koordinationsmodell wurde im BIM-Viewer von Dalux erzeugt. (©baues + partner)

Organisation der BIM-Planung im Büro​

Um die Arbeitsmethodik BIM gemäß der eigenen Zielvorgaben zu realisieren, sind außerdem gefestigte Strukturen und klare Aufgabenverteilung innerhalb des Büro notwendig. Bei baues + partner gibt es in den Fachdisziplinen Architektur und Tragwerksplanung geschulte Mitarbeiter, die die verschiedenen Modelle handwerklich mit der entsprechenden CAD- bzw. Statiksoftware erstellen. Hinzu kommen Projektleiter für jede Disziplin. Sie sind bei den Vorbesprechungen dabei und wirken im Interesse der Fachdisziplin, die sie vertreten, auf das Konzept ein.

„Die Herausforderung bei der BIM-Planung besteht darin, diejenigen, die das Fachwissen haben, mit denen, die die Programme und Softwares beherrschen, zusammenzubringen“, gesteht Baues, der aus eigener Erfahrung weiß, dass es ein langer Weg ist, bis die angestrebten Planungsprozesse tatsächlich im Büro abgebildet werden. Deshalb setzt er mittlerweile in seinem Büro zusätzlich eine Gesamtinformationskoordinatorin ein. Diese prüft alle Modelle, koordiniert das Gesamtprojekt und ist im ständigen Austausch mit den Projektleitern der einzelne Fachdisziplinen. „Die Struktur hat sich in unserem Büro bewährt. Ich habe vor allem das Gefühl, dass die Fachdisziplinen, mit Hilfe dieser Art zu planen, durch gemeinsame Planungsbesprechungen wieder mehr Verständnis für die Sorgen, Nöte und Bedürfnisse der anderen Planer entwickeln“, sagt Baues. Es werde wieder mehr miteinander gesprochen.  

BIM-Planung startet mit Architekturmodell in Archicad​

Dieser Austausch und das strukturierte Arbeiten sind von Beginn an entscheidend für den Erfolg einer BIM-Planung. Beim Bauvorhaben in Grevenbroich modellierten die Architekten von baues + partner zunächst das Gebäude in der CAD-Software Archicad mit den entsprechenden Höhen. Nachdem der Bauherr den ersten Entwurf des 3D-Modells freigegeben hatte, klassifizierten Architekten und Tragwerksplaner in Archicad gemeinsam die Bauteile als tragend oder nichttragend. „Eigenschaften wie die Bauteilklassen, die Geschossigkeit und die Zuordnung zu den Geschossen müssen im Architekturmodell von Beginn an vollständig und korrekt hinterlegt sein“, betont Baues.

Bevor ein Modell an eine andere Software übergeben wird, prüfe das Team deshalb routinemäßig in Archicad, ob auch wirklich nichts übersehen wurde. Dabei arbeiten die Bauzeichner mit einer grafischen Überschreibung, mit deren Hilfe alle Bauteile, die nicht klassifiziert sind, in Archicad visuell gekennzeichnet werden. Außerdem lässt sich das Tragwerksanalysemodell, das auf die tragenden Bauteile reduziert ist, isoliert anzeigen. „So sehen wir auf einen Blick, ob gut modelliert wurde. Immer wieder höre ich, dass das mit den Datenübergaben zwischen verschiedenen Softwares nicht richtig funktioniert. Dabei liegt das Problem vielfach darin, dass Eigenschaften nicht richtig hinterlegt werden“, ist Baues überzeugt.

Das Architekturmodell wurde in Archicad von Graphisoft gezeichnet. (©baues + partner) | BIM-Planung
Das Architekturmodell wurde in Archicad von Graphisoft gezeichnet. (©baues + partner)

Übergabe an BIM-Connector für statische Berechnung mit FRILO

Nach der Fertigstellung der Vorentwürfe wurde das mit Archicad erstellte Tragwerksanalysemodell als SAF-Datei exportiert und für die statische Berechnung des Tragwerks an den BIM-Connector® der Statiksoftware FRILO übergeben. Im FRILO-Programm bearbeitete der zuständige Tragwerksplaner dann das 3D-Modell, um später einen sauberen Lastabtrag gewährleisten zu können. Dafür richtete er die Achsen der Bauteile zueinander aus. So wurden im vorliegenden Projekt zum Beispiel Decken mit kleinen Versprüngen auf eine Höhe gebracht und Wände entlang ihrer Achsen übereinander geschoben. Um Öffnungen in den Wänden beim Lastabtrag zu berücksichtigen, zerlegte der Tragwerksplaner mit dem Programm die Wände in Streifen oder Einzelbauteile.

Nach getaner Arbeit wurde das überarbeitete Tragwerksanalysemodell an das Gebäudemodell GEO der Baustatik-Software FRILO übergeben, wo der Statiker sowohl den vertikalen Lastabtrag als auch die Erdbebenlasten ermittelte. Für das Multifunktionsgebäude berechnete er die Statik der Decken mit dem Plattenprogramm PLT. Für die statische Berechnung der Unterzüge griff er auf den Durchlaufträger DLT+ zurück. Bei der Nachweisführung für Wände und Stützen aus Beton machte er vom Programm Stahlbetonstütze B5+ Gebrauch. Die Nachweise für die Mauerwerkswände wurden mit dem MWX+ geführt. Für jene Berechnungen wurden die im GEO bereits vordefinierten Geometrien sowie die dort ermittelten Lasten automatisch übergeben.

Komplette Ausführungsplanung mit Allplan

Bereits als die ersten Berechnungsergebnisse aus FRILO für die Vordimensionierung feststanden, fingen die Bauzeichner von baues + partner parallel zu den statischen Berechnungen an, das Fachmodell Tragwerksplanung als Grundlage für den späteren Positionsplan in der BIM-Software Allplan zu erstellen. Baues erklärt, warum seine Zeichner den Rohbau des Gebäudes nochmal in Allplan modellierten: „In der Tragwerksplanung benötigen wir als Ergebnis einer prüffähigen Statik auch einen Positionsplan. Dafür erstellen wir das Fachmodell Tragwerksplanung frühzeitig zum Ende der Leistungsphase 2 nach HOAI in Allplan.“

In dieses Fachmodell wurden alle in FRILO ermittelten statischen Berechnungsergebnisse kontinuierlich hineingearbeitet. Sobald der Positionsplan fertig war, erstellte das Team von baues + partner in Allplan die ersten Schalpläne. Dafür legte es die beiden Fachmodelle Architektur und Tragwerksplanung übereinander, um zu prüfen, ob alle Bauteile und Durchbrüche korrekt platziert wurden. Auf Basis der erzeugten Schalpläne wurden anschließend ebenfalls in Allplan die Bewehrungspläne für die Bodenplatte, Stützen, Decken und Unterzüge sowie die Stahlkonstruktionspläne für drei Fluchttreppen und einige Stahlvordächer mit Holzverkleidung angefertigt.

Kollisionsprüfung in Solibri

Sind die statischen Berechnungen vollzogen, prüft der Tragwerksplaner, ob die konstruktiven Annahmen des Architekten im Hinblick auf die Dimensionierung und den Einsatz der Bauteil zutreffen und nimmt gegebenenfalls Anpassungen am Modell in Allplan vor. Um nun Unstimmigkeiten zwischen den Ursprungsmodell aus Archicad und dem angepassten Modell aus Allplan , greifen baues + partner auf die Software von Solibri zurück. Dort werden die Modelle im Model Checker übereinander gelegt und es wird eine Kollisionsprüfung durchgeführt. Für die Kollisionen und Unstimmigkeiten werden Issues erstellt und in einem BCF-Report mit dem Architekten geteilt. Auf diese Weise ist sichergestellt, dass in allen Modellen die gleiche Informationen hinterlegt sind.

Die Kollisionsprüfung fand in Solibri statt. (©baues + partner) | BIM-Planung
Die Kollisionsprüfung fand in Solibri statt. (©baues + partner)

Das Beispiel von baues + partner macht deutlich: BIM ist keine Software, sondern eine Planungsmethode, die auf die Zusammenarbeit aller Projektbeteiligten angewiesen ist. Die richtigen Softwarelösungen sind zwar unerlässlich, um für die Planung von Bauwerken relevante Daten anhand von digitalen Informationsmodellen zu erfassen, zu verwalten und zu dokumentieren. Aber nur wenn auch alle Zahnräder ineinandergreifen und sich die am Projekt beteiligten Planer kooperativ zeigen, kann BIM funktionieren und für alle einen Mehrwert erbringen.

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Dr.-Ing. Stefan Baues von baues + partner zeigt anhand eines realen Projekts wie das Modell des Objektplaners schon frühzeitig als Grundlage für die Tragwerksplanung genutzt werden kann. Er demonstriert den direkten Import des Architekturmodells von Archicad (via SAF) in den FRILO BIM-Connector®. Im Anschluss bearbeitet der Tragwerksplaner das Modell im BIM-Connector so, dass es für die Ermittlung des Lastabtrags und die statische Berechnung an das Gebäudemodell GEO von FRILO übergeben werden kann. Um den gesamten BIM-Prozess in seinem Büro abzubilden, schneidet Baues außerdem den Abgleich der unterschiedlichen Fachplanungsmodelle mittels Solibri sowie die Kommunikation am Fachmodell an.

7 gute Gründe für den Einstieg in die FRILO Software

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Sie haben sich gerade als Tragwerksplaner selbstständig gemacht und sind auf der Suche nach der passenden Statiksoftware? Vielleicht arbeiten Sie auch schon mit einer Software für statische Berechnungen, sind unzufrieden und liebäugeln deshalb mit dem Umstieg auf ein leistungsfähigeres Werkzeug für die Tragwerksplanung? In welcher Situation Sie sich auch befinden: Wir geben Ihnen 7 gute Gründe, warum der Einstieg in die FRILO Software genau der richtige Schritt für Sie ist.

Der Einstieg in eine neue Software bringt üblicherweise Herausforderungen mit sich. Wird die Software meinen Anforderungen gerecht? Was wird die Einführung einer neuen Software kosten? Und wie lange wird es dauern, bis ich die Software so beherrsche, dass ich effizient und schließlich produktiv arbeiten kann? Das ist nur ein Auszug an Fragen, denen sich Bauingenieure und Tragwerksplaner auf der Suche nach der richtigen Software konfrontiert sehen. Zur besseren Orientierung illustrieren wir anhand von 7 handfesten Gründen, warum Sie den Einstieg in die Statiksoftware von FRILO unbedingt in Betracht ziehen sollten.

Grund 1: Abo-Modell senkt Eintrittsbarriere ​​

Hält die Statiksoftware wirklich, was sie verspricht? Und was mache ich, wenn die Berechnungsprogramme doch nicht die passende Antwort auf meine Bedürfnisse liefern? Fragen, die sich gelegentlich im wohlüberlegten Beschaffungsprozess einer unbekannten Software stellen. Schließlich sind mit der Beschaffung einer neuen Statiksoftware gleich zu Beginn hohe Kosten verbunden, oder? Nicht mit dem Abo-Modell von FRILO. Die geringe Anfangsinvestition trägt dazu bei, die Eintrittsbarrieren bei der Implementierung unserer Software massiv zu senken. Sie bleiben dank überschaubarer Ausgaben vollumfänglich arbeitsfähig und können sich zunächst von der Qualität der Software überzeugen. Zudem sind Sie dank vielseitiger Mindestlaufzeit-Modelle in der Lage, flexibel, kurzfristig und bedarfsgerecht auf Ihre aktuelle Projektlage zu reagieren.

Grund 2: Flexibilität dank Floating License ​

Die Weblizenz von FRILO ermöglicht es Ihnen, die FRILO Software mit nur einer Floating License auf beliebig vielen Rechnern innerhalb eines Büros zu installieren und zu nutzen. Entgegen einer Standardlizenz, die sich nur von einem registrierten Nutzer exklusiv an einem registrierten Computer verwenden lässt, kann  die Floating License innerhalb einer Gruppe von Anwendern geteilt werden. Zu beachten gilt allerdings, dass eine Floating License mehreren Nutzern lediglich den zeitversetzten Zugriff auf die Software erlaubt. Ist ein zeitgleicher Zugriff von Anwendern auf die Software gewünscht, müssen zwei oder mehr Lizenzen erworben werden. Unterm Strich kann die Software rechner- und ortsungebunden von einem unbegrenzt großen Anwenderkreis genutzt werden. Die FRILO-Lizenzierung bietet also Flexibilität und senkt Kosten.

Grund 3: Ansprechende PLUS-Oberfläche ​

Ein dicker Pluspunkt für Ihren Einstieg in die FRILO-Welt sind die mit der neuen Benutzeroberfläche ausgestatteten PLUS-Programme. Der moderne Anstrich der PLUS-Generation legt den Grundstein für eine einfache, übersichtliche und intuitive Bedienung der FRILO-Lösungen, die in ihrer Anwendung der Philosophie der Positionsstatik bzw. der bauteilorientierten Nachweisführung unterliegen. Über einen Assistenten geben Sie Standardsysteme mit wenigen Grundparametern spielend leicht ein. Das Grundsystem passt sich daraufhin schnell und effizient über die interaktive Grafik an. Das Auslagern selten vorkommender Nachweise in separate Dialoge und eine Suchfunktion zum schnellen Auffinden von Parametern sorgen zusätzlich für Übersichtlichkeit. Und kommen Sie mal nicht weiter, lässt sich ein eigens eingerichteter Hilfebereich direkt aus dem Programm heraus ansteuern.

Ein Stahlträger zur Bemessung nach Biegetorsionstheorie II. Ordnung in der 3D-Ansicht | FRILO
Die PLUS-Oberflächeder FRILO-Programme am Beispiel des BTII+

Grund 4: Exzellenter Kundensupport in allen Phasen

Die ersten Schritte mit einer neuen Software können holprig sein. Tragwerksplaner begeben sich mitunter auf unbekanntes Terrain. Alles beginnt mit einer zumeist anwenderfreundlichen, aber dennoch fremden Benutzeroberfläche, die erst erkundet und verstanden werden muss. Hinzu kommen die vielen neuen Funktionen und ungeahnten Möglichkeiten, die entdeckt werden wollen. Darum begleiten unsere fachkundigen Support-Ingenieure Sie in allen Phasen der Nutzung: von der Einarbeitung und Eingewöhnung bis hin zur Etablierung. Ein großes FRILO-Team unterstützt Ein- und Umsteiger tatkräftig und problemlösungsorientiert via Hotline, TeamViewer oder E-Mail. Und zwar nicht nur bei der Erstinstallation und der Inbetriebnahme, sondern auch bei projekt- und softwarebezogenen Anliegen aus dem Anwenderalltag. So profitieren selbst erfahrene Softwareanwender täglich von der hohen Antwortrate und der geringen Antwortzeit unseres Kundenservice.

An der FRILO-Hotline sitzen erfahrene und fachkundige Supportingenieure | FRILO Software
An der FRILO-Hotline erwarten Sie fachkundige und aufmerksame Supportingenieure.

Grund 5: Webinare, Tutorials & Trainings

Für das erfolgreiche Onboarding stehen Ihnen neben unserem Kundensupport nicht nur regelmäßig kostenfreie Webinare, sondern vor allem auch übersichtliche Tutorials auf unserem YouTube-Kanal zur Verfügung. Beim erfolgreichen Onboarding kann Ihnen der gut strukturierter und umfangreicher FAQ-Bereich ebenfalls helfen. Haben Sie sich bereits allgemein mit der Software vertraut gemacht, dürften unsere Online-Trainings für Sie von Interesse sein. Dort können Sie Ihre Fertigkeiten und Kenntnisse in speziellen Programmen vertiefen. So holen Sie das Optimum aus unseren Lösungen heraus. Auf unserem Campus können Sie sich unter Events jederzeit einen Überblick über die gerade angebotenen Webinare und Online-Trainings verschaffen.

FRILO-Mitarbeiter werden in der Software SCIA Engineer geschult | FRILO Software
Lernen Sie die Software von FRILO in Webinaren, Tutorials und Trainings besser kennen.

Grund 6: Interoperabilität und OpenBIM

Ein nahtloser, verlustfreier Datenaustausch bildet die Grundlage für eine reibungslose und effiziente Zusammenarbeit zwischen den Fachdisziplinen Architektur und Tragwerksplanung in den Leistungsphasen 1 bis 5. Darum macht sich FRILO sich für Dateninteroperabilität und den OpenBIM-Prozess stark! Echte Interoperabilität erfordert allerdings eine offene AEC-Softwareumgebung, leistungsfähige Programme und weitläufig akzeptierte Standards. Mit dem BIM-Connector von FRILO können FRILO-Anwender auf ein mächtiges Tool zurückgreifen, mit dem sich IFC- und SAF-Dateien aus CAD-Lösungen wie ArchiCAD, Allplan, Vectorworks, Revit, AutoCAD und Tekla Structures unkompliziert einlesen und für die statischen Berechnungen mit wenig Aufwand aufbereiten lassen. Außerdem tragen unsere direkten Schnittstellen zwischen FRILO und der 3D-Statiksoftware SCIA Engineer dazu bei, Ihre Produktivität beim Führen von Nachweisen der Stand- und Tragsicherheit sowie der Gebrauchstauglichkeit zu steigern.

Mit dem FRILO BIM-Connector lassen sich dreidimensionale Modelle aus einer CAD-Software ohne Daten- und Informationsverluste in passende Berechnungsmodelle konvertieren. Über Schnittstellen können Daten an FRILO-Bemessungsprogramme übergeben werden | FRILO
Mit dem BIM-Connector von FRILO lassen sich IFC- und SAF-Dateien einlesen.

Grund 7: FRILO verkörpert Stabilität und Fortschritt

„Wir bauen auf Stabilität“! Unser Slogan bezieht sich nicht nur auf unseren statischen Berechnungsprogramme, die Sie dabei unterstützen, die Stabilität von Tragwerken sicherzustellen. Er impliziert auch ein Versprechen: Als Unternehmen setzen wir auf Nachhaltigkeit und Langlebigkeit, damit Sie sicher und langfristig mit uns planen können. Mit der Nemetschek Group im Rücken und der Nemetschek Engineering – ein Zusammenschluss aus FRILO, der Strukturanalysesoftware SCIA Engineer und der Grundbausoftware DC-Software – an unserer Seite sind wir eine feste Größe im stark fragmentierten, europäischen Markt für Statiksoftware. Unaufhörlicher Fortschritt und ein ausgeprägter Innovationsgeist sind der Treibstoff für unser wirtschaftliches Wachstum. Darum legen wir Wert auf ein offenes Ohr, das wir unseren Kunden und größten Kritikern regelmäßig in unseren Innovation Labs schenken.

Das Innovation Lab von FRILO ist ein Ort der Inspiration, der Innovation und des Austausches | FRILO Software
Das Innovation Lab von FRILO ist ein Ort der Inspiration, der Innovation und des Austausches.

Effizienter arbeiten

Unsere unterstützenden Tools

Bei Ihrer täglichen Arbeit mit FRILO kann es immer wieder zu Herausforderungen kommen. Damit Sie möglichst effizient arbeiten können, haben wir ein paar nützliche Tools und Anwendungen zusammengestellt, die Ihren Arbeitsalltag erleichtern können. Von der Installation, über die Bedingung der Programme bis hin zur Zusammenarbeit mit externen Projektbeteiligten – wir haben den passenden Tipp parat.

TeamViewer Quick-Support

Per Fernwartung mit dem TeamViewer kann unsere Hotline Ihnen schnell und unkompliziert bei einem Problem helfen. Gemeinsam können wir so direkt auf Ihrem Bildschirm arbeiten. Der TeamViewer-Aufruf erfolgt nach Aufforderung durch unsere Mitarbeiter in der Hotline per F8-Funktionstaste.
Zum Download von TeamViewer gelangen Sie hier.

FRILOAdminFirebird

Mit einer zentralen Projektverwaltung können alle Mitarbeiter auf Projekte im Netzwerk zugreifen und diese bearbeiten. Sollen also mehrere Mitarbeiter von verschiedenen Rechnern aus auf die Projektdatenbank zugreifen können, muss die Projektverwaltung auf einem zentralen Netzwerkserver installiert sein. Dabei kann es sich um einen Standard-PC handeln. Für den Netzwerkbetrieb wird die Serversoftware Firebird benötigt. Diese kann hier von unserer Homepage heruntergeladen werden: FRILOAdminFirebird. Das Programm FRILOAdminFirebird dient der automatischen Konfiguration des Firebird Servers auf einem zentralen Rechner. Eine Schritt-für-Schritt-Anleitung haben wir für Sie bereitgestellt.

Siehe auch FAQ.

Silent Installation

Bei der Silent Installation handelt es sich um eine “unbeaufsichtigte” Installation, bei der Sie im Gegensatz zur normalen (Windows-) Installation keine Eingaben machen müssen. Dadurch haben Sie die Möglichkeit, auf verschiedenen Rechnern eine Installation durchzuführen, ohne den jeweiligen Computer aktiv bedienen zu müssen. Dies spart nicht nur Zeit, sondern ermöglicht auch ortsunabhängiges Arbeiten. Für diese Art der Installation benötigen Sie folgende zip-Datei.

Siehe auch FAQ.

Building OpenGL Viewer

Sie arbeiten in Ihrem Ingenieurbüro mit anderen Projektbeteiligten wie Architekten oder Bauherren zusammen und diese haben keinen Zugriff auf die FRILO Software? Mit dem Building OpenGL Viewer haben jene Personen die Möglichkeit, die 3D-Grafiken von unseren Software-Lösungen Platten mit finiten Elementen PLT und dem Gebäudemodell GEO anzuschauen.

In der OpenGL-Darstellung dieser beiden Programme können Sie die Grafik als Datei mit der Endung bigl (Building Interface to Graphical Library) abspeichern. Mit dem Viewer können andere Projektbeteiligte die gewünschte Datei dann ohne Probleme anschauen. Dazu ziehen Sie lediglich die Datei in das Fenster des Viewers. Eine bigl-Datei zum Testen finden Sie hier.

Hinweis:

Sollte der Viewer unter Windows nicht starten, laden Sie bitte die Microsoft Redistributable Packages herunter und installieren diese. Hier finden Sie den direkten Link zur Microsoft Visual C++ Redistributable für Visual Studi 2017 (64bit Version).

Ihre erste Anlaufstelle

Die FRILO-Hotline

Bei FRILO haben wir den Anspruch, unseren Kunden den bestmöglichen Support zu bieten. Darum stehen Ihnen unsere qualifizierten Supportingenieure auch in kniffligen Angelegenheiten kompetent und aufmerksam mit Rat und Tat zur Seite. Unser Service charakterisiert sich dadurch, dass er sich nicht nur Ihren Anfragen in Hinblick auf die Bedienung unserer Programme widmet, sondern Ihnen auch bei komplexen, statischen Herausforderungen unter die Arme greift. Dank des geballten Fachwissens unserer Kollegen können Ihre Fragen zu Ihrer Zufriedenheit beantwortet werden. Außerdem hören wir Ihnen genau zu, um Ihre Anregungen gegebenenfalls in die Entwicklung der FRILO-Programme einfließen zu lassen. So gelingt es, die Software-Lösungen kontinuierlich und bedarfsgerecht weiterzuentwickeln.

Wir sind für sie da!

Immer ein offenes Ohr

Den Hotline-Service von FRILO muss ich absolut loben. Auch als Gelegenheitsanwender habe ich die Antwort auf meine offenen Fragen spätestens am nächsten Morgen im Postfach.

Dipl.-Ing. (FH) Walter Muck
Geschäftsführer von MUCKINGENIEURE

Die Hotline ist das Herzstück des FRILO-Supports. Hier erwarten unsere qualifizierten Supportingenieure Ihre Fragen, um Sie bei Ihrer alltäglichen Arbeit zu unterstützen. Die telefonische Beratung ermöglicht Ihnen einen direkten Draht zu unseren Kollegen und eine zeitnahe und erfolgversprechende Klärung Ihrer Anfragen.

 

Sie besitzen einen Software-Service-Vertrag oder haben unsere Programme im Abonnement lizenziert? Dann fallen für die telefonische Beratung bei Ihren Projekten keine Kosten an. Für Kunden ohne Software-Service-Vertrag beinhaltet der Neukauf eines Programms die kostenlose Hotline für die erworbene Lizenz für drei Monate. Beim Kauf eines Updates entsteht allerdings kein Anspruch auf den kostenlosen Service.

Kontakt und Zeiten

E-Mail: info(at)frilo.eu

Tel.: +49 711 81002-0
Fax: +49 711 81002-30

 

Montag – Freitag
08.30 Uhr bis 12.00 Uhr und
13.00 Uhr bis 17.00 Uhr

Webanfrage

Sie haben wenig Zeit? Dann haben wir eine effiziente Lösung für Sie! Ganz ohne telefonische Wartezeit können Sie Ihre individuellen Fragen direkt über die Software im Menüpunkt Hilfe > Support kontaktieren einreichen. Damit unsere Supportingenieure Ihnen möglichst schnell und konkret weiterhelfen können, lassen sich auch Anhänge, Screenshots oder die aktuell geöffnete Position zusenden (siehe Video). Dies erleichtert uns die Beantwortung Ihrer Anliegen ungemein und ermöglicht zugleich eine schnelle Rückmeldung. Praktische Hinweise sind außerdem in der Online-Hilfe eines jeden Programms hinterlegt. Wählen Sie für die Aktivierung einfach die F1-Taste in der Software an.

Fernwartung

Manchmal kann ein Problem so umständlich sein, dass es schwer in Worte zu fassen ist. Wäre es dann nicht genial, das Problem einfach visuell vorzuführen? In unserer Fernwartung agieren unsere Supportingenieure getreu dem Motto: Vier Augen sehen mehr als zwei! Per TeamViewer geben Sie uns die Möglichkeit, gemeinsam mit Ihnen direkt auf einem Bildschirm zu arbeiten. Das Tool ist die praktische Komplettlösung, die für eine zielführende Kommunikation und Zusammenarbeit mit Ihnen benötigt wird.

Hier gelangen Sie zum Download von TeamViewer.

Seien Sie vorbereitet!

Sie möchten, dass wir effizient an Ihrer Anfrage arbeiten können? Dann bereiten Sie sich am besten auf das Gespräch vor und halten Sie folgende Informationen parat:

  • Kundennummer
  • Betriebssystem
  • Programmversion
  • Was geschah vor dem Auftreten des Problems? (z.B. Update, Konfigurationsänderungen)

Die häufigsten Fragen und Antworten finden Sie ansonsten auch bequem in unserem FAQ-Bereich. Schauen Sie gerne vorbei!