Fachwerkknoten Holz

HO13+

Das Programm HO13+ berechnet gebräuchliche Fachwerkknoten im Holzbau – auch die Berechnung von Zugstößen ist möglich. In einem solchen Knoten werden bis zu fünf abgehende Stäbe punktzentriert verbunden. Sind alle anzuschließenden Stäbe einteilig, so werden sie mittels eingeschlitzter oder außen liegender Stahlbleche als Stahlblech-Holz-Verbindung verbunden. Alternativ kann eine mehrteilige Diagonale oder ein mehrteiliger Gurt als Holz-Holz-Verbindung angeschlossen werden.

Enthalten in folgenden Paketen: 

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Material
  • Nadelholz der Festigkeitsklassen C14 – C50
  • Laubholz der Festigkeitsklassen D18 – D80
  • Brettschichtholz der Festigkeitsklassen GL20c/h – GL32c/h
  • benutzerdefiniertes Material
Systeme
  • Holz-Holz-Verbindung
  • Stahlblech-Holz-Verbindung
  • Gurt: durchgehend/gelenkig/links endend/rechts endend
  • Gurtlage: oben/unten
  • Pfosten: mit/ohne
  • Diagonale: mit/ohne, links/rechts
  • gestützter Knoten
Belastung
  • Pfosten: Normalkräfte
  • Diagonale: Normal- und Querkraft
  • Gurt Holz/Holz: Momentenbeanspruchung im Gurt aus äußerer Last und Exzentrizität der Verbindungsmittel
Verbindungsmittel
  • Stabdübel
  • Passbolzen/Bolzen
  • Nägel (glatt/profiliert)
  • Dübel besonderer Bauart
Bemessung

Die Tragfähigkeitsnachweise der Verbindungsmittel erfolgen auf der Grundlage der Theorie von Johansen (Genaues Nachweisverfahren, EN 1995 8.3) ggf. unter Berücksichtigung des Einhängeeffektes.

 

Die Bemessung der Blechverbindung erfolgt aus der Geometrie des Abschnitts am angeschlossenen Stab und den zulässigen Randabständen der Verbindungsmittel. Daraus ergibt sich eine Fläche, innerhalb derer die Verbindungsmittel reihenförmig aufgeteilt werden können. Die Risslinien in Faserrichtung verlaufen parallel zum Bauteilrand und sind symmetrisch zur Stabachse angeordnet. Die Risslinien quer zur Kraftrichtung können wahlweise orthogonal zum Bauteilrand oder parallel zum Abschnitt am Stabanschluss verlaufen.

 

Die zulässige Verbindungsmittelfläche der Holz-Holz-Verbindung ergibt sich aus dem Verschnitt der miteinander verbundenen Stäbe und den Mindest-Randabständen der Verbindungsmittel. Die Risslinien in Kraftrichtung verlaufen parallel zum Rand des einleitenden Bauteils und symmetrisch zu dessen Stabachse. Die Risslinien quer zur Kraftrichtung verlaufen parallel zum Rand des abtragenden Bauteils.

 

Bei der Anzahl der Verbindungsmittel sind mindestens zwei Verbindungsmittel im Anschlussbereich vorausgesetzt. Im Bereich des durchgehenden Gurtes werden wenigstens vier Verbindungsmittel angeordnet. Abweichend kann unter Verwendung der Grundeinstellung „Nachweis“ auch ein Verbindungsmittel allein im Anschlussbereich vorgesehen werden. Dabei müssen aber wenigstens vier Scherflächen wirksam sein. Für Nägel und Schrauben gilt grundsätzlich eine Mindestanzahl von zwei.

 

Das Programm ermittelt auf Basis der Tragfähigkeit die erforderliche Anzahl der Verbindungsmittel, kontrolliert die einzuhaltenden Mindestabstände und führt die notwendigen Nachweise der anschließenden Bauteile im Anschlussbereich.

Dateiformate
  • PDF
  • Word
  • Drucker
Ausgabe

Die Ausgabe ist benutzerdefiniert.

Holzbau
  • DIN EN 1995 sowie DIN 1052
  • ÖNORM EN 1995
  • NTC EN 1995
  • BS EN 1995
  • PN EN 1995